Atelierbild

Aus „Die Kunst des Aquarells“ von W. Koschatzky

 „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar!“

( Zitat von  Paul Klee)

………..„Kunst spiegelt immer ihre Zeit, die Menschen, ihre Lebensweise, Freuden und Ängste. Man müsste genauer sagen: die Zeit spiegelt sich in ihrer Kunst, denn das Kunstwerk ist ein Seismograph, nicht ein Dokument. Es sagt immer die Wahrheit, Dokumente aber sagen oft nur das aus, was jemand festhalten wollte.

Aber eigentlich ist die Kunst noch weit mehr, hält sie doch ihrer Zeit einen Spiegel vor Augen; sie zeigt auf, enthüllt Unausgesprochenes, Ungedachtes und bloß Erahntes wird durch sie sichtbar.“

In den vielen, vielen Jahren in denen mich der oben zitierte Text in meiner künstlerischen Arbeit begleitet, konnten die Aussagen aus meiner Sicht nie entkräftet werden. Ganz im Gegenteil: je mehr ich, weg von Erlernen und Erproben von Maltechniken, hin zu Ausdruck und Aussage experimentierte, je bedeutender und zutreffender empfinde ich die Ausführungen. Wann immer welche Themen Raum greifen und zur Umsetzung kommen, unterliegt nicht meiner gezielt gesteuerten Vorgehensweise. Themenschwerpunkte und Ergebnisse sind abhängig von aktueller Befindlichkeit, Situation und meinem Erfahrungshintergrund.

Mit den von mir favorisierten Mischtechniken, die Absicht und Zufall gleichermaßen Raum geben, trage ich dem Prinzip Rechnung. Leinwand, Papier und Pigmente leisten ihren Beitrag, indem sie das machen, was die Naturgesetze verlangen. Mir obliegt es, mit meinen Mitteln, das fertige Erscheinungsbild heraus zu arbeiten. 

Daraus entstandene Werkzyklen möchte ich hier präsentieren:

  • Galerie I      Aquarelle + Acryl-Mischtechnik auf Papier

  • Galerie II     Acryl und Eitempera auf Leinwand

  • Galerie III    Objekte + Mobiles